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Zusammenfassung

Erfahren Sie, warum bei der Dachsanierung von Produktionshallen, Autohäusern und Verwaltungsgebäuden der U-Wert über BEG-Förderung und Heizkosten entscheidet. Technische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Fördernachweis verständlich erklärt.

Förderung Dach INNOVAT.ing

Thema: Dachsanierung im Nichtwohngebäude

Kernaussage: Warum der U-Wert über Förderung und Heizkosten entscheidet

Dachsanierung im Nichtwohngebäude

Warum der U-Wert über Förderung und Heizkosten entscheidet

Das Dach ist bei Nichtwohngebäuden häufig die größte energetische Schwachstelle. Produktionshallen, Autohäuser oder Verwaltungsgebäude verfügen über große Dachflächen und genau dort entstehen erhebliche Wärmeverluste. Wer hier saniert, kann den Energieverbrauch spürbar senken. Voraussetzung für die Förderung ist jedoch die Einhaltung eines klar definierten technischen Grenzwerts.

Für die BEG-Förderung muss das Dach nach der Sanierung einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,14 W/m²K erreichen. Dieser Wert ergibt sich aus den Technischen Mindestanforderungen der Richtlinie und ist verbindlich einzuhalten. Grundlage ist BAnz AT 29.12.2023 B1.

Die Dachflächen sind als förderfähige Maßnahme ausdrücklich geregelt.

Wenn Sie wissen möchten, welche Sanierungsmaßnahmen bei Ihrem Nichtwohngebäude wirklich den größten Hebel bringen, ist ein strukturiertes Energieaudit der schnellste Weg zu belastbaren Zahlen. Im Energieaudit nach DIN EN 16247 analysieren wir die Gebäudehülle, Anlagentechnik und Verbräuche und leiten konkrete Maßnahmen inklusive Priorisierung ab. Mehr dazu finden Sie hier: Energieaudit nach DIN EN 16247 für Unternehmen.

Was bedeutet das technisch

Der U-Wert beschreibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser die Dämmwirkung.

Bei älteren Gewerbedächern liegen die U-Werte oft bei 0,8 oder sogar 1,0 W/m²K. Durch eine fachgerecht geplante Dachdämmung kann dieser Wert drastisch reduziert werden. Das führt unmittelbar zu geringeren Transmissionswärmeverlusten. Gerade bei großen Dachflächen wirkt sich jede Verbesserung überproportional auf den Heizenergiebedarf aus.

Der U-Wert ist der zentrale Nachweis für die Förderfähigkeit einer Dachsanierung. Wenn Sie den U-Wert Ihres Bestandsdachs bewerten oder den U-Wert des geplanten Dachaufbaus rechnerisch nachvollziehen möchten, finden Sie die Grundlagen kompakt hier: U-Wert einfach erklärt und richtig nachweisen.

Warum ist das wirtschaftlich relevant

Die Transmissionswärmeverluste berechnen sich vereinfacht aus U-Wert × Fläche × Temperaturdifferenz. Das bedeutet, dass sich bei 1.500 m² Dachfläche selbst kleine Unterschiede im U-Wert zu erheblichen Energiemengen pro Jahr aufsummieren.

Eine energetisch optimierte Dachkonstruktion reduziert dauerhaft Heizkosten, CO₂-Emissionen und die Abhängigkeit von Energiepreissteigerungen. Zusätzlich verbessert sich die Energiekennzahl des Gebäudes, ein zunehmend wichtiger Faktor bei Finanzierung, Bewertung und ESG-Anforderungen.

Technischer Nachweis ist zwingend

Damit die Maßnahme förderfähig ist, müssen die energetisch relevanten Kennwerte eindeutig dokumentiert werden. Dazu gehören unter anderem die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs, die Dämmstoffdicke und der rechnerisch ermittelte U-Wert des Bauteils. Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen ist Voraussetzung für die Förderung.

Entscheidend ist nicht nur die technische Planung, sondern auch der korrekte Förderprozess. Wir prüfen, ob Ihre Dachsanierung die technischen Mindestanforderungen erfüllt, erstellen die benötigten Nachweise und begleiten die Antragstellung, damit die Förderung sauber gesichert ist. Mehr dazu: Fördermittelberatung und BEG-Antrag für Unternehmen.

So unterstützt INNOVAT.ing Unternehmen bei Dachsanierungen

INNOVAT.ing begleitet Unternehmen bei Energieaudits, technischen Bewertungen und Fördermittelprozessen. Ziel ist eine technisch saubere, wirtschaftlich sinnvolle und förderfähige Umsetzung. Dazu gehören die energetische Bestandsaufnahme, die U-Wert-Ermittlung, die Dokumentation, die Förderantragstellung und die Projektbegleitung.

Sie planen eine Dachsanierung an einer Halle, einem Autohaus oder einem Verwaltungsgebäude und möchten Förderung und Einsparungssicherheit zusammenbringen. Wir klären schnell, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Jetzt Kontakt aufnehmen: Projektanfrage an INNOVAT.ing.


FAQ zur Dachsanierung im Nichtwohngebäude und zur BEG-Förderung

Welcher U-Wert ist für die BEG-Förderung beim Dach im Nichtwohngebäude erforderlich

Für die BEG-Förderung muss das Dach nach der Sanierung einen maximalen U-Wert von 0,14 W/m²K erreichen. Dieser Grenzwert ist Teil der technischen Mindestanforderungen und muss rechnerisch nachgewiesen und dokumentiert werden.

Ist jede Dachsanierung automatisch BEG-förderfähig

Nein. Förderfähig ist eine Dachsanierung nur dann, wenn die technischen Mindestanforderungen eingehalten werden, der U-Wert nachweisbar erreicht wird und der Antrag vor Beginn der Maßnahme korrekt gestellt wurde. Ohne saubere Nachweise kann die Förderung entfallen.

Warum ist die Dachfläche bei Nichtwohngebäuden so entscheidend für Heizkosten und Einsparungen

Nichtwohngebäude haben häufig sehr große Dachflächen. Dadurch summieren sich die Wärmeverluste über das Dach besonders stark. Eine Verbesserung des U-Werts reduziert die Transmissionswärmeverluste deutlich und senkt damit den Heizenergiebedarf dauerhaft.

Wie wird der U-Wert eines Dachs nach der Sanierung nachgewiesen

Der U-Wert wird rechnerisch aus dem Schichtenaufbau des Daches ermittelt. Entscheidend sind die Dämmstoffdicke und die Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Materialien. Für die Förderung müssen diese Angaben eindeutig dokumentiert und prüfbar sein.

Welche Unterlagen sind für den technischen Nachweis bei einer geförderten Dachsanierung relevant

Typisch sind Angaben zur Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs, zur Dämmstoffdicke, zum Schichtenaufbau sowie der rechnerisch ermittelte U-Wert. Zusätzlich müssen die förderrelevanten Erklärungen und Nachweise gemäß BEG-Vorgaben vorliegen.

Kann INNOVAT.ing die Förderung und den Nachweis für die Dachsanierung übernehmen

INNOVAT.ing unterstützt Unternehmen bei der technischen Bewertung, der U-Wert-Ermittlung, der Dokumentation sowie bei der Förderantragstellung und Projektbegleitung. So wird die Maßnahme technisch sauber geplant und förderfähig umgesetzt.